NLP

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Das ist NLP

Residenzgarten ® Rezept Bücher Werbung. Deckruede Dominic vom Residenz-Garten ist Hundefutter Rezepte Tester. Besuchen Sie www.RESIDENZGARTEN.deNLP ist die Abkürzung für Neurolinguistisches Programmieren, welches verschiedene Methoden darstellt, mit denen innere Blockaden gelöst werden und eigene Ressourcen und Stärken ins Bewusstsein geholt werden können.

Wer hat’s erfunden?

Die Begründer des NLP waren Richard Bandler (Psychologe und Mathematiker) und John Grinder (Linguist). In den siebziger Jahren wollten die beiden erforschen, warum einige Psychotherapeuten ihre Patienten erfolgreich behandeln konnten und andere wiederum nur wenige Erfolgsgeschichten zu verbuchen hatten.

Bandler und Grinder gingen davon aus, dass der Erfolg mit einem gewissen Geschick in der Beratung und in der Sprache zusammenhängen könnte. Dies wollten sie näher erforschen, um es lern- und lehrbar zu machen.

Für die Forschungsarbeit suchten sie sich die drei damals erfolgreichsten Experten aus: Fritz Perls (Begründer der Gestalttherapie), Virginia Satir (erfolgreiche Familientherapeutin) und Dr. Milton Erickson (Begründer der modernen Hypnotherapie).

Die drei Experten arbeiteten nach eigenen Angaben nach Intuition und sie konnten ihr Können nicht erklären und somit auch nicht lehren. Bandler und Grinder untersuchten die Art der Kommunikation dieser drei Experten, denn dadurch konnte ein schneller und intensiver Kontakt zum Patienten aufgebaut und die Gedanken und Gefühle der zu behandelnden Menschen effektiv und zügig zum Positiven verändert werden. Grinder und Bandler entwickelten aus den Gemeinsamkeiten dieser Experten eine lehr- und lernbare Methode, die den Namen Neurolinguistisches Programmieren erhielt:
Neuro – Komplette innere und äußere Wahrnehmungen sowie mittels Nervensystem gesteuerte Verhaltensäußerungen
Linguistisch – Fähigkeit, Vorstellungen und Wahrnehmungen sprachlich auszudrücken und zu strukturieren
Programmieren – Erkenntnis, dass Verhaltensmuster erlernt wurden und somit auch wieder durch neue Verhaltensmuster ersetzt werden können.

Vorgehensweise beim NLP

Zunächst wird in einem Vorgespräch geklärt, welche Ziele der Klient mittels NLP erreichen möchte. Dabei werden die Ziele positiv formuliert. Wichtig ist es, dass die Ziele dem eigenen Wunsch und Bedürfnis des Klienten entspringen und von ihm eigenständig umgesetzt werden können. Anhand verschiedener NLP-Formate (Methoden) werden dann mit Unterstützung des NLPlers die Ziele schrittweise versucht zu erreichen. Die einzelnen Formate sind Teile verschiedener kognitiver, imaginativer und hypnotherapeutischer Verfahren. Zum Beispiel wird darauf geachtet, welche Sinne der Mensch hauptsächlich nutzt, um seine innere und äußere Welt wahrzunehmen. Dabei wird von den folgenden fünf Sinnen ausgegangen und mit VAKOG bezeichnet:

  • Visuell (Sehen)
  • Auditiv (Hören)
  • Kinästethisch (Spüren)
  • Olfaktorisch (Riechen)
  • Gustatorisch (Schmecken)

Jeder Mensch nutzt ein oder zwei Sinne in bevorzugter Weise. Der eine kann beispielsweise besser lernen, indem er Neues sehen und spüren kann und ein anderer nutzt den Hörsinn in erster Linie, um Wissen aufzunehmen. Beim NLP wird also darauf geachtet, dass die passenden Sinneskanäle angesprochen werden, damit der Klient seine Ziele erreichen wird und Veränderungen angehen kann.

Rapport – Pacen – Leaden

Besonders wichtig ist das aktive Zuhören, welches dem Klienten zeigt, dass der NLPler bei ihm ist und seine Aussagen verstehen möchte. Dies schafft eine Vertrauensbasis, ohne die keine Zielerreichung möglich wäre. Das sogenannten Pacen gehört ebenso zum NLP und beweist dem Klienten, dass der NLPler ganz bei seinem Gegenüber ist. Dies wird durch das Widerspiegeln von Gestik, Mimik, Kommunikationsstil und Bewegungen des Klienten gezeigt. Zudem muss der NLPler das Leaden beherrschen. Er führt den Klienten schrittweise und maßgeschneidert zu neuen Gedanken- und Verhaltensmustern hin, sodass der Klient alte Gewohnheiten verlassen und neue trainieren kann. Das Leaden ist wiederum nur möglich, wenn zuvor ein positiver Rapport (Vertrauensbasis) erreicht wurde.

Botschaften auf der Kommunikationsebene

Jeder Mensch nimmt eine Aussagen anders auf. Das bedeutet, dass jeder Mensch eine andere Botschaft hinter ein und dem selben Satz erkennen kann. Friedemann Schulz von Thun hat diese Botschaften in vier Ebenen unterteilt: Inhaltsaspekt, Selbstoffenbarung, Appellaspekt und Beziehungsaspekt. Ein Beispiel veranschaulicht, wie ein Satz gemeint werden kann.
„Kannst du bitte den Hund pünktlich bei meinen Eltern abholen?!“
Beim Inhaltsaspekt denkt er: ‚Der Hund muss um die genannte Uhrzeit bei den Eltern abgeholt werden.‘
Der Satz kann auch etwas über sich selbst offenbaren: ‚Ich bin wütend!‘
Beim Appellaspekt könnte gedacht werden: ‚Mach mich bloß nicht wieder wütend, weil du wieder mal nicht pünktlich sein kannst!‘
Der Satz kann auch etwas über die Beziehung zum Gegenüber aussagen: ‚Du hast zu tun, was ich dir sage!‘
Genauso unterschiedlich kann eine Aussage aufgenommen werden. Wie ein Satz aufgenommen wird, hat viel mit den eigenen Gedankenmustern zu tun, die wiederum aus Erfahrungen und Erziehung herrühren.

Arbeiten mit Glaubenssätzen

Die Arbeit mit den Glaubenssätzen ist ein wesentlicher Bestandteil im NLP. Die Glaubenssätze sind Überzeugungen und Meinungen jeden einzelnen Menschen. Mit den Glaubenssätzen wird äußerlich ausgedrückt, wovon man tief im Innern überzeugt ist. Danach richten sich die Verhaltensmuster. Die Glaubenssätze sind zum größten Teil im Unterbewusstsein gespeichert. Sie sind dem Menschen also nicht unbedingt bewusst. Jeder Mensch handelt nach seinen Überzeugungen, die jedoch manchmal nicht mehr den aktuellen Lebensbedingungen entsprechen. Um ein Ziel zu erreichen ist es meistens notwendig, verschiedene Glaubensmuster ins Bewusstsein zu holen, damit sie überprüft und verändert werden können. Glaubenssätze können blockierend wirken, sodass einige Ziele bisher nicht erreicht werden konnten. Anhand verschiedener Methoden können diese hindernden Überzeugungen aufgelöst und durch neue, förderliche Glaubenssätze ersetzt werden. Sobald sich diese neuen Überzeugungen gefestigt haben, zeigt sich auch ein verändertes Verhaltensmuster.

Ziele des NLP

  • Innere Blockaden erkennen und auflösen
  • Negative Gedankenmuster erkennen und in positive transformieren
  • Die innere Balance halten können, indem täglich Kraft und Energie aus eigener Quelle geschöpft werden kann
  • Stärken und Ressourcen erkennen und lernen, sie auch in schwierigen Situationen einzusetzen
  • Den eigenen Handlungsspielraum erweitern
  • Lebensweg individuell und nach eigenen Bedürfnissen positiv gestalten
  • Die Individualität seiner Mitmenschen akzeptieren und respektieren
  • Eigenes Weltbild verstehen lernen
  • Vertrauensbasis zu Mitmenschen aufbauen und erhalten
  • Konflikte konstruktiv bewältigen
  • Ziele finden und erreichen
  • Kommunikation verbessern
  • Verhaltensmuster verändern

NLP ist

sehr vielseitig einsetzbar und kann sowohl den privaten Bereich optimieren als auch den beruflichen. Formate aus dem NLP werden unter anderem mittlerweile auch in Unternehmen eingesetzt, um eine bessere Teamarbeit zu erreichen oder Führungskräfte im Umgang mit Mitarbeitern zu schulen.

Durch NLP lernt sich der Mensch selber besser kennen. Dadurch wird er seine Stärken und Ressourcen konstruktiv einsetzen können, sodass sein Leben eine positive Wende bekommen wird. Aufgrund des optimierten Ich-Verständnisses kann er ebenso mit seinen Mitmenschen besser umgehen. Die Erkenntnisse über eigene Glaubens- und Verhaltensmuster führen dazu, dass blockierenden Muster schneller erkannt und effektiv verändert werden können. Mittels NLP erfährt der Mensch, dass er sein Leben selbst in der Hand hält und dank diesen Wissens entwickelt sich eine positive Grundeinstellung.

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