AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen, Verträge und Leistungen, die über den Shopify-Onlineshop von
Marion Schanné
Doszaliget 24
HU 9919 Csákándoroszló
business@marion-schanne.de
Tel/Whatsapp: +49 0151 11153614
nachfolgend „Anbieter“ genannt, abgeschlossen werden.
(2) Der Anbieter bietet über den Onlineshop ausschließlich digitale Produkte und digitale Dienstleistungen an. Ein Versand körperlicher Waren findet nicht statt.
(3) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich für Verbraucher. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Ein Verkauf an Unternehmer zu gewerblichen Zwecken findet über diesen Onlineshop nicht statt.
(4) Vertragssprache ist Deutsch. Soweit Leistungen oder Inhalte zusätzlich in ungarischer Sprache angeboten oder erbracht werden, bleibt die deutsche Vertragsfassung maßgeblich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte und Dienstleistungen im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.
(2) Der Kunde gibt durch Anklicken des abschließenden Bestellbuttons im Checkout ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die im Warenkorb befindlichen digitalen Produkte oder Dienstleistungen ab.
(3) Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben im Checkout überprüfen und korrigieren.
(4) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Bestellung annimmt. Die Annahme kann insbesondere durch eine Bestellbestätigung, die Bereitstellung eines digitalen Produkts, die Übermittlung eines Downloadlinks, die Zusendung eines Buchungslinks oder die Bestätigung eines Beratungstermins erfolgen.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, Bestellungen aus sachlichem Grund abzulehnen, insbesondere bei offensichtlichen Preisfehlern, technischen Fehlern, unvollständigen Kundendaten, fehlgeschlagener Zahlung oder begründetem Verdacht auf missbräuchliche Nutzung.
§ 3 Leistungsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Der Anbieter erbringt digitale Informations-, Beratungs- und Unterstützungsleistungen. Dazu gehören insbesondere digitale Ratgeber, Downloads, Dokumente, Checklisten, Vorlagen, Erstberatungen, Orientierungsgespräche, digitale Beratungstermine sowie Leistungen im Zusammenhang mit Internetpräsenz, OnePager-Erstellung, SEO-optimierter Webseitenerstellung und deutsch- oder ungarischsprachigen Online-Inhalten.
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Onlineshop.
(3) Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, schuldet der Anbieter keinen bestimmten rechtlichen, steuerlichen, behördlichen, wirtschaftlichen, technischen oder SEO-bezogenen Erfolg. Geschuldet ist die vereinbarte Leistung, nicht der Eintritt eines bestimmten Ergebnisses.
(4) Angaben zu Auswanderung, Behörden, Krankenversicherung, Wohnen, Finanzen, Selbständigkeit, Internetpräsenz, SEO oder Sichtbarkeit dienen der allgemeinen Orientierung und praktischen Unterstützung. Sie ersetzen keine individuelle Rechtsberatung, Steuerberatung, Finanzberatung, Versicherungsberatung oder verbindliche Auskunft zuständiger Behörden.
§ 4 Lieferung und digitale Leistungserbringung
(1) Digitale Produkte, insbesondere Downloads, PDF-Dateien, Ratgeber, Checklisten, Vorlagen oder sonstige digitale Inhalte, werden nach erfolgreichem Zahlungseingang per Downloadlink, E-Mail oder über das Shopsystem bereitgestellt.
(2) Beratungsleistungen, insbesondere Erstberatungen oder Orientierungsgespräche, werden digital erbracht. Der Kunde erhält nach erfolgreichem Zahlungseingang Informationen zur Terminvereinbarung, insbesondere einen Buchungslink oder einen Terminvorschlag. Die Beratung erfolgt per Telefon, Videokonferenz oder über einen sonstigen digitalen Kommunikationsweg.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, im Bestellvorgang eine zutreffende und erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben. Er wird gebeten, auch seinen Spam-Ordner zu prüfen, sofern erwartete Nachrichten, Buchungslinks oder Downloadlinks nicht eingehen.
(4) Verbraucher werden gebeten, technische Zugangs- oder Bereitstellungsprobleme dem Anbieter mitzuteilen, damit eine Prüfung und gegebenenfalls erneute Bereitstellung erfolgen kann. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben hiervon unberührt.
§ 5 Digitale Sofortbereitstellung und Widerrufsrecht
(1) Bei digitalen Produkten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, insbesondere Downloads, PDF-Dateien, digitalen Ratgebern, Checklisten, Vorlagen oder sonstigen digitalen Inhalten, kann der Verbraucher im Bestellvorgang ausdrücklich zustimmen, dass der Anbieter vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt.
(2) Erteilt der Verbraucher diese ausdrückliche Zustimmung und bestätigt zugleich seine Kenntnis davon, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, kann das digitale Produkt unmittelbar nach erfolgreichem Zahlungseingang bereitgestellt werden.
(3) Wird diese Zustimmung und Bestätigung nicht erteilt, behält sich der Anbieter vor, digitale Produkte erst nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist bereitzustellen oder die Bestellung nicht anzunehmen.
(4) Bei Dienstleistungen, insbesondere Beratungsleistungen, Orientierungsgesprächen oder digitalen Besprechungsterminen, kann der Verbraucher ausdrücklich verlangen, dass der Anbieter bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt.
(5) Das Widerrufsrecht bei Dienstleistungen erlischt nach den gesetzlichen Vorschriften erst dann, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und der Verbraucher vor Beginn der Leistungserbringung ausdrücklich zugestimmt sowie seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter erlischt.
(6) Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass mit einer Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist begonnen wird, und widerruft er den Vertrag, bevor die Dienstleistung vollständig erbracht wurde, kann der Anbieter nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung verlangen.
(7) Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Anbieters.
§ 6 Nutzungsrechte an digitalen Produkten
(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde an den erworbenen digitalen Produkten ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen privaten Gebrauch.
(2) Der Kunde darf digitale Produkte für den eigenen privaten Gebrauch herunterladen, speichern und ausdrucken.
(3) Eine darüber hinausgehende Weitergabe, Vervielfältigung, öffentliche Zugänglichmachung, Veröffentlichung, entgeltliche oder unentgeltliche Weiterveräußerung oder sonstige Verwertung der digitalen Produkte gegenüber Dritten ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
(4) Urheberrechte, Kennzeichenrechte, Datenbankrechte und sonstige Schutzrechte verbleiben beim Anbieter oder bei den jeweiligen Rechteinhabern.
§ 7 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im Onlineshop zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise.
(2) Alle gegenüber Verbrauchern angegebenen Preise sind Endpreise einschließlich eventuell anfallender Umsatzsteuer.
(3) Die Zahlung erfolgt über die im Checkout angebotenen Zahlungsmethoden.
(4) Der Kaufpreis ist sofort mit Vertragsschluss fällig.
(5) Die Bereitstellung digitaler Produkte oder die Vereinbarung eines Beratungstermins erfolgt erst nach erfolgreichem Zahlungseingang.
§ 8 Beratungstermine und Mitwirkungspflichten
(1) Bei Beratungsleistungen hat der Kunde dafür Sorge zu tragen, dass er zum vereinbarten Termin erreichbar ist und über die erforderlichen technischen Voraussetzungen verfügt, insbesondere Telefon, Internetzugang, E-Mail-Zugang oder Zugang zur vereinbarten Videokonferenzlösung.
(2) Eine einmalige kostenfreie Verschiebung eines vereinbarten Beratungstermins ist möglich, wenn der Kunde dies spätestens 24 Stunden vor Terminbeginn mitteilt, zum Beispiel per E-Mail.
(3) Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen des Kunden bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters für den bereitgehaltenen Termin bestehen, sofern der Anbieter den Termin ordnungsgemäß bereitgehalten hat und zur Leistung bereit war. Der Anbieter muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge des Ausfalls an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Nutzung seiner Zeit erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt.
(4) Zwingende gesetzliche Rechte des Kunden, insbesondere ein bestehendes Widerrufsrecht, bleiben unberührt.
§ 9 Gewährleistung und Aktualisierungen
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte sowie die gesetzlichen Vorschriften über digitale Produkte, soweit diese anwendbar sind.
(2) Der Anbieter stellt Aktualisierungen digitaler Produkte nur bereit, soweit dies gesetzlich erforderlich ist oder ausdrücklich in der jeweiligen Produktbeschreibung zugesagt wurde.
(3) Eine laufende inhaltliche Aktualisierung von Ratgebern, Vorlagen, Checklisten oder sonstigen statischen Informationsprodukten ist nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
(4) Inhaltliche Einschätzungen, Erfahrungswerte und allgemeine Orientierungshinweise stellen keinen Mangel dar, sofern sie mit angemessener Sorgfalt erstellt wurden und nicht ausdrücklich als verbindliche Einzelfallauskunft bezeichnet sind.
§ 10 Haftungsbeschränkung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung beruhen, sowie für Ansprüche, bei denen eine Haftungsbeschränkung gesetzlich ausgeschlossen ist.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
§ 11 Keine Rechts- oder Steuerberatung
(1) Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung, keine Steuerberatung, keine Finanzberatung, keine Versicherungsberatung und keine behördliche Vertretung.
(2) Die Leistungen dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung, Strukturierung und Erfahrungsvermittlung.
(3) Der Kunde bleibt für sämtliche Entscheidungen, die er auf Grundlage der bereitgestellten Informationen oder Beratungsleistungen trifft, selbst verantwortlich.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass Behörden, Versicherungen, Plattformen, Zahlungsdienstleister, Suchmaschinen oder sonstige Dritte bestimmte Anträge genehmigen, Entscheidungen treffen, Leistungen akzeptieren, Inhalte indexieren oder bestimmte Ergebnisse erzielen.
§ 12 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und nach Maßgabe der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters.
§ 13 Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, sofern keine gesetzliche Verpflichtung im Einzelfall besteht.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates unberührt, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, sofern diese dem Verbraucher einen weitergehenden Schutz gewähren.
Stand: 07.06.2026