Alte Glückwunschkarten kaufen - Wissenswert
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Alte Glückwunschkarten kaufen: 6 Originale aus der Kaiserzeit
Auf einen Blick: Sechs alte Glückwunschkarten, drei 2er-Sets und eine Reise durch mehr als hundert Jahre Postgeschichte. Die Spuren führen nach Varel und Neuenburgerfeld, Berlin, Gollantsch und Wongrowitz in der Provinz Posen, Königsberg in Ostpreußen, Wolfen und bis nach Paris. Fünf der sechs Karten sind postalisch gelaufen. Eine Veilchenkarte blieb unbeschrieben. Briefmarken, Poststempel, alte Anschriften und persönliche Nachrichten machen aus den Karten historische Originale mit ganz eigener Geschichte.
Wer alte Glückwunschkarten kaufen möchte, sucht häufig mehr als ein hübsches Blumenmotiv. Gerade bei Originalen aus der Kaiserzeit lohnt sich der Blick auf Vorder- und Rückseite. Veilchen, Vergissmeinnicht, Kleeblatt, Rosen und Maiglöckchen erzählen auf den Bildseiten vom Geschmack ihrer Zeit. Auf den Rückseiten finden sich Namen, Orte, handschriftliche Nachrichten, Briefmarken und postalische Angaben.
Die sechs Karten in diesem Beitrag werden in drei 2er-Sets angeboten. Sie stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert und verbinden Motivgeschichte mit regionaler und postalischer Geschichte. Einige Orte existieren noch unter demselben Namen, andere tragen heute andere Bezeichnungen oder liegen inzwischen in einem anderen Staat. Wer grundsätzlich Freude an solchen historischen Originalen hat, findet bei unseren alten Ansichtskarten aus Ungarn weitere Karten, bei denen Motiv und Rückseite gemeinsam betrachtet werden können.
Warum gelaufene Postkarten heute so viel erzählen
Eine unbeschriebene Postkarte zeigt zunächst ihr Motiv und die Gestaltung ihrer Zeit. Sobald eine Karte tatsächlich verschickt wurde, kommen weitere Ebenen hinzu. Briefmarke und Poststempel nennen häufig Datum und Ausgangsort. Die Anschrift zeigt, wohin die Karte unterwegs war. Handschrift und persönliche Nachricht geben einen unmittelbaren Einblick in den damaligen Alltag.
Bei den hier vorgestellten sechs Karten lässt sich dieser Unterschied besonders schön erkennen. Fünf Karten wurden geschrieben und postalisch befördert. Eine Karte mit Veilchenmotiv blieb unbeschrieben und trägt auf der Rückseite lediglich den Hinweis „Printed in Germany“. Sie ermöglicht innerhalb des ersten Sets einen direkten Vergleich zwischen einer unbenutzten Glückwunschkarte und einer Karte, deren Postweg noch heute nachvollziehbar ist.
Wie viel eine Rückseite über eine Reise erzählen kann, zeigen auch alte gelaufene Ansichtskarten und ihre Postwege. Dort stehen ebenfalls Stempel, Anschriften und tatsächlich zurückgelegte Wege im Mittelpunkt. Genau diese zweite Ebene macht alte Postkarten für viele Sammler so interessant.
Varel und Neuenburgerfeld: alte Glückwunschkarten um 1907
Das erste Set besteht aus zwei historischen Blumenkarten. Eine zeigt dunkle Veilchen in einer roten Vase und einen gedruckten Frühlingsgruß. Ihre Rückseite ist unbeschrieben und mit „Printed in Germany“ gekennzeichnet. Ein exaktes Herstellungsjahr ist auf dieser Karte nicht angegeben.
Die zweite Karte zeigt einen großen Strauß Vergissmeinnicht. Sie wurde im Januar 1907 postalisch verschickt und trägt eine grüne 5-Pfennig-Briefmarke „Deutsches Reich“. Der Postweg führte von Varel nach Neuenburgerfeld bei Neuenburg. Anschrift, Handschrift, Marke und Stempel sind auf dem Original vorhanden.
Varel liegt im heutigen Niedersachsen im Oldenburger Land und nicht weit von der Nordseeküste entfernt. Neuenburg und Neuenburgerfeld liegen ebenfalls in dieser Region. Gerade für Heimat- und Regionalsammler kann eine solche Karte deshalb weit über das Blumenmotiv hinaus interessant sein. Sie verbindet zwei konkrete Orte und dokumentiert gleichzeitig, wie persönliche Grüße Anfang des 20. Jahrhunderts verschickt wurden.
Alte Glückwunschkarten um 1907 – Varel und Neuenburgerfeld
Veilchen und Vergissmeinnicht bilden ein historisches 2er-Set. Besonders schön ist der direkte Vergleich zwischen der unbeschriebenen Karte und der 1907 von Varel nach Neuenburgerfeld gelaufenen Postkarte mit Briefmarke, Stempel und persönlicher Nachricht.
Alte Glückwunschkarten um 1907 aus Varel und Neuenburg ansehen
Die handschriftlichen Nachrichten sind ein wichtiger Teil solcher Originale. Sie zeigen alte Anreden, Formulierungen und familiäre Bezüge, die auf der Bildseite nicht zu erkennen wären. Hinzu kommen Poststempel und Briefmarken, die einen zeitlichen Rahmen liefern. Besonders eindrucksvoll lässt sich diese Verbindung von persönlicher Nachricht und postalischer Geschichte auch bei unseren historischen Feldpostkarten von 1916 nachvollziehen. Dort wird ebenfalls deutlich, wie viel Geschichte auf wenigen Quadratzentimetern Papier überliefert sein kann.
Berlin, Gollantsch, Wongrowitz und die Provinz Posen
Das zweite Set führt in eine andere Region des damaligen Deutschen Reichs. Beide Glückwunschkarten sind gelaufen und tragen grüne 5-Pfennig-Briefmarken „Deutsches Reich“.
Eine Karte zeigt Kleeblätter, rote Blüten und eine große Schleife. Auf ihrer Rückseite führt die historische Anschrift nach Gollantsch im Kreis Wongrowitz in der Provinz Posen. Die damaligen deutschen Ortsnamen sind für die historische Einordnung wichtig. Gollantsch heißt heute Gołańcz. Wongrowitz trägt heute den polnischen Namen Wągrowiec. Beide Orte liegen heute in Polen.
Die zweite Karte zeigt eine Rose, Maiglöckchen und weitere Blumen. Sie besitzt den Berliner Postbezug und ist auf den 29. März 1911 datiert. Berlin war damals Hauptstadt des Deutschen Reichs und einer der wichtigsten politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkte des Landes.
Damit treffen in diesem Set unterschiedliche regionale Spuren aufeinander. Berlin ist bis heute unter seinem historischen Namen bekannt. Gollantsch, Wongrowitz und die Provinz Posen führen dagegen in eine historische Verwaltungslandschaft, deren Grenzen und Ortsbezeichnungen sich verändert haben. Gerade solche Karten können deshalb für Regionalsammler, Familienforscher und Menschen interessant sein, die gezielt nach historischen Orten in der ehemaligen Provinz Posen suchen.
Alte Glückwunschkarten von 1911 – Berlin und Posen
Zwei gelaufene Originalkarten mit 5-Pfennig-Briefmarken „Deutsches Reich“. Das Set verbindet einen Berliner Postbezug aus dem Jahr 1911 mit einer historischen Anschrift nach Gollantsch im Kreis Wongrowitz der Provinz Posen.
Alte Glückwunschkarten von 1911 aus Berlin und Posen ansehen
Ortsangaben können aus einer zunächst dekorativ wirkenden Karte ein greifbares Stück Regionalgeschichte machen. Ein alter Straßenname, eine frühere Kreisbezeichnung oder ein lesbarer Poststempel eröffnet häufig neue Recherchewege. Das gilt nicht nur für ehemalige Ostgebiete. Auch eine historische Karte aus der Oberpfalz kann Veränderungen eines Ortes sichtbar machen. Ein Beispiel dafür ist der Beitrag über den historischen Marktplatz von Schwandorf um 1905. Dort lassen sich Motiv, Poststempel, Briefmarke und Stadtgeschichte ebenfalls unmittelbar miteinander verbinden.
Königsberg, Wolfen und Paris: Postgeschichte über Grenzen hinweg
Das dritte Set spannt geografisch den weitesten Bogen. Eine Karte wurde am 18. November 1901 in Königsberg in Preußen abgestempelt. Auf ihrer Rückseite befindet sich eine grüne 5-Pfennig-Marke mit der Aufschrift „Reichspost“.
Königsberg war die historische Hauptstadt Ostpreußens und eine bedeutende Handels-, Verwaltungs- und Universitätsstadt. Die Stadt lag am Pregel. Eng mit Königsberg verbunden sind die Universität Albertina und der Philosoph Immanuel Kant. Das historische Königsberg liegt an der Stelle des heutigen Kaliningrad. Ein originaler Königsberger Poststempel von 1901 gibt der Karte deshalb einen sehr klaren zeitlichen und geografischen Bezug.
Die zweite Karte zeigt einen großen Strauß Veilchen. Auf der Rückseite befindet sich eine rote 10-Pfennig-Briefmarke „Deutsches Reich“. Der Poststempel nennt Wolfen, damals im Kreis Bitterfeld in der preußischen Provinz Sachsen. Heute gehört Wolfen zur Stadt Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt.
Das Ziel der Karte lag außerhalb des Deutschen Reichs: Paris, Rue de Fleurus 36. Eine persönliche Nachricht machte sich damit von Wolfen auf den Weg in die französische Hauptstadt. Für Sammler historischer Auslandspost ist gerade eine vollständig lesbare Zielanschrift interessant. Sie erlaubt es, den damaligen Postweg nicht nur allgemein, sondern bis zu einer konkreten Straße nachzuvollziehen.
Alte Glückwunschkarten – Königsberg, Wolfen und Paris
Dieses 2er-Set verbindet Ostpreußen mit historischer Auslandspost. Die Königsberger Karte trägt einen Stempel von 1901 und eine Reichspost-Marke. Die Veilchenkarte wurde von Wolfen nach Paris geschickt und besitzt eine rote 10-Pfennig-Briefmarke „Deutsches Reich“.
Alte Glückwunschkarten aus Königsberg und mit Postweg nach Paris ansehen
Was diese sechs alten Glückwunschkarten verbindet
Varel und Neuenburgerfeld, Berlin, Gollantsch und Wongrowitz, Königsberg, Wolfen und Paris liegen weit auseinander. Auf den sechs Karten werden daraus konkrete Punkte einer mehr als hundert Jahre alten Postgeschichte. Das macht sie für unterschiedliche Sammelgebiete interessant.
Für Regionalsammler stehen die Ortsbezüge im Vordergrund. Motivsammler entdecken Veilchen, Vergissmeinnicht, Kleeblatt, Rose und Maiglöckchen. Wer sich für Postgeschichte interessiert, achtet eher auf Frankaturen, Stempel und Anschriften. Familien- und Heimatforscher können Namen und historische Verwaltungsbezeichnungen als Ausgangspunkt für weitere Recherchen nutzen.
Eine Sammlung muss deshalb keineswegs nur nach einem einzigen Kriterium aufgebaut werden. Manche Sammler konzentrieren sich auf eine Stadt, andere auf Zeiträume, Motive oder bestimmte Postwege. Wie ein Bestand konsequent nach einem Ort betrachtet werden kann, zeigt beispielsweise unser Sammlerkatalog mit alten Ansichtskarten von Mainz. Dort stehen Stadtansichten und ihre unterschiedlichen historischen Perspektiven im Mittelpunkt.
Orte auf alten Postkarten sind mehr als SEO-Begriffe
Für eine gute Beschreibung sollte ein Ortsname nicht einfach mehrfach in einen Text geschrieben werden. Interessant wird er erst durch den Zusammenhang. Wann wurde die Karte verschickt? War der Ort Ausgangspunkt oder Ziel? Welche historische Verwaltungsbezeichnung wurde verwendet? Wie heißt der Ort heute?
Bei den sechs hier vorgestellten Glückwunschkarten lassen sich genau solche Zusammenhänge herstellen. Königsberg führt zum heutigen Kaliningrad. Gollantsch führt zum heutigen Gołańcz und Wongrowitz zu Wągrowiec. Wolfen gehört heute zu Bitterfeld-Wolfen. Varel, Neuenburg, Berlin und Paris tragen dagegen weiterhin ihre bekannten Namen.
Dass geografische Zusammenhänge eine Sammlung wesentlich spannender machen können, zeigt auch unser Beitrag über alte Ansichtskarten, Orte, Regionen und ihre Geschichte. Dort wird ebenfalls deutlich, dass die Rückseite einer Karte häufig genauso viele geografische Informationen liefert wie das Motiv auf der Vorderseite.
Alte Glückwunschkarten kaufen: Worauf Sammler achten sollten
Wer alte Glückwunschkarten kaufen und eine eigene Sammlung aufbauen möchte, sollte zunächst prüfen, ob es sich tatsächlich um ein historisches Original oder um eine spätere Reproduktion handelt. Bei gelaufenen Karten helfen Briefmarke, Poststempel und Anschrift bei der zeitlichen Einordnung. Ein gut lesbarer Stempel kann zusätzlich einen gesuchten Ortsbezug schaffen.
Auch der Zustand spielt eine Rolle. Altersbedingte Verfärbungen, kleinere Flecken oder leichte Randspuren sind bei mehr als hundert Jahre alten Karten nicht ungewöhnlich. Stärkere Knicke, Einrisse, fehlende Ecken oder andere Beschädigungen können den Marktwert beeinflussen. Deshalb sollten Vorder- und Rückseite vor dem Kauf genau betrachtet werden.
Weitere Faktoren sind Motiv, Alter, Seltenheit, Nachfrage, Verlag, Drucktechnik, Ortsbezug und die postalische Geschichte. Eine gelaufene Karte ist nicht automatisch wertvoller als eine unbeschriebene. Je nach Sammelgebiet kann eine seltene unbenutzte Motivkarte ebenso begehrt sein. Wer unterschiedliche Arten alter Karten miteinander vergleichen möchte, findet in unserem Beitrag über alte Ansichtskarten aus Ungarn kaufen weitere Beispiele für Originalkarten mit Patina, Handschrift, Briefmarken und postalischer Geschichte.
Warum Vorder- und Rückseiten zusammengehören
Bei einer alten Postkarte ist die Vorderseite oft das Erste, was ins Auge fällt. Sie entscheidet häufig darüber, ob jemand eine Karte überhaupt aus einer Kiste oder einem Album herausnimmt. Für die historische Einordnung kann die Rückseite jedoch mindestens genauso wichtig sein.
Dort befinden sich bei gelaufenen Karten Stempel, Briefmarken, Anschrift, Datum und persönliche Mitteilungen. Manchmal lässt sich erst durch diese Angaben feststellen, wann eine Karte ungefähr verwendet wurde oder welche Verbindung zwischen zwei Orten bestand. Bei Familienforschung können sogar Namen und alte Anschriften wichtig werden.
Das gilt auch für Karten aus späteren Jahrzehnten. Drei alte Budapest-Karten zeigen beispielsweise nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten, sondern dokumentieren auf ihren Rückseiten Postwege nach Dresden und Arad. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag über alte Ansichtskarten aus Budapest mit Fischerbastei und Matthiaskirche. Auch dort wird aus einer Bildkarte durch die Rückseite ein persönliches Dokument mit konkretem Reiseweg.
Alte Glückwunschkarten und Postkarten dauerhaft dokumentieren
Wer mit der Zeit eine größere Sammlung aufbaut, merkt schnell, wie wichtig eine nachvollziehbare Dokumentation wird. Gerade Rückseiten enthalten Informationen, die später kaum aus dem Gedächtnis rekonstruiert werden können. Ein Poststempel, eine schwer lesbare Anschrift oder eine persönliche Nachricht lässt sich wesentlich leichter zuordnen, wenn Vorder- und Rückseite als zusammengehöriges Paar digital gespeichert werden.
Eine eindeutige Benennung der Dateien hilft zusätzlich. So bleiben Ort, Motiv und Kartenpaar auch dann nachvollziehbar, wenn mehrere hundert oder mehrere tausend Karten digitalisiert wurden. Das ist besonders bei größeren Konvoluten sinnvoll, bei denen sich ähnliche Motive und Rückseiten schnell vermischen können.
Wie sich solche Bestände praktisch digital sichern lassen und wann ein eigener Scanner sinnvoll ist, beschreiben wir ausführlich unter Ansichtskarten scannen lassen.
Häufige Fragen zu alten Glückwunschkarten aus der Kaiserzeit
Was bedeutet „gelaufen“ bei einer alten Postkarte?
Eine gelaufene Postkarte wurde tatsächlich postalisch befördert. Typische Hinweise sind eine entwertete Briefmarke oder eine andere zeitgenössische Frankatur, ein Poststempel und eine Anschrift. Häufig befindet sich zusätzlich eine handschriftliche Nachricht auf der Karte.
Sind alle sechs hier vorgestellten Glückwunschkarten gelaufen?
Nein. Fünf der sechs Karten wurden postalisch verschickt. Die Veilchenkarte aus dem ersten 2er-Set ist unbeschrieben und trägt auf der Rückseite den Hinweis „Printed in Germany“.
Welche Orte sind auf den sechs Karten dokumentiert?
Zu den nachvollziehbaren Ortsbezügen gehören Varel, Neuenburgerfeld bei Neuenburg, Berlin, Gollantsch im Kreis Wongrowitz und die Provinz Posen, Königsberg in Preußen, Wolfen sowie Paris.
Wie heißen Gollantsch, Wongrowitz und Königsberg heute?
Gollantsch heißt heute Gołańcz und Wongrowitz Wągrowiec; beide Orte liegen in Polen. Das historische Königsberg in Preußen liegt an der Stelle des heutigen Kaliningrad.
Wovon hängt der Wert alter Glückwunschkarten ab?
Entscheidend können unter anderem Alter, Seltenheit, Motiv, Nachfrage, Zustand, Verlag, Drucktechnik, Ortsbezug und postalische Besonderheiten sein. Eine Briefmarke oder ein alter Poststempel allein macht eine Karte nicht automatisch wertvoll.
Sind Gebrauchsspuren bei alten Postkarten normal?
Leichte Verfärbungen, Rand- und Eckspuren sind bei über hundert Jahre alten Karten häufig. Stärkere Beschädigungen können den Sammlerwert beeinflussen. Die angebotenen Karten werden deshalb mit Vorder- und Rückseite im vorhandenen Originalzustand gezeigt.
Werden die sechs Karten einzeln verkauft?
Nein. Die sechs Originalkarten sind in drei getrennte 2er-Sets aufgeteilt. Jedes Set wird vollständig mit den jeweils zwei abgebildeten Karten angeboten.
Sechs alte Glückwunschkarten, drei Sets und eine erstaunliche Zahl historischer Spuren: von Varel und Neuenburgerfeld über Berlin und die Provinz Posen bis nach Königsberg, Wolfen und Paris. Gerade die Verbindung aus Blumenmotiven, persönlicher Handschrift, alten Ortsnamen und postalischen Angaben zeigt, warum solche Karten heute weit mehr erzählen können als ihre Vorderseite allein.
Quellen zur historischen Einordnung: historische Datierungen, Anschriften, Briefmarken und Poststempel nach den abgebildeten Originalkarten; historische Ortsangaben zu Königsberg und Ostpreußen; Stadtgeschichte Wolfen/Bitterfeld-Wolfen; historische Verwaltungsbezeichnungen zu Gollantsch, Wongrowitz und der Provinz Posen.