2 alte Glückwunschkarten aus der Kaiserzeit – Berlin, Wongrowitz und Posen
Auf einen Blick: Angeboten werden zwei originale gelaufene Glückwunschkarten aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs. Beide tragen noch ihre grünen 5-Pfennig-Briefmarken „Deutsches Reich“. Eine Karte ist handschriftlich auf den 29. März 1911 datiert und besitzt einen Berliner Poststempel. Die Anschrift der zweiten Karte führt in den Raum Gollantsch im damaligen Kreis Wongrowitz der Provinz Posen. Beide Karten werden ausschließlich gemeinsam als Set verkauft.
Wer alte Glückwunschkarten kaufen und dabei echte historische Originale in die Sammlung aufnehmen möchte, findet bei diesem Set weit mehr als zwei dekorative Blumenmotive. Vorder- und Rückseiten gehören gleichermaßen zur Geschichte der Karten. Zu sehen sind persönliche Handschrift, alte Anschriften, Briefmarken und Poststempel. Mehr als hundert Jahre später lassen sich damit einzelne Stationen ihres damaligen Weges noch nachvollziehen. Weitere historische Karten mit regionalen Bezügen finden Sie bei unseren alten Ansichtskarten aus Ungarn.
Alte Glückwunschkarte mit Kleeblatt und Glücksspruch
Eine der beiden Karten zeigt ein farbenfrohes Glücksmotiv. Große grüne Kleeblätter, rote Blüten und eine breite Schleife bestimmen die Vorderseite. Dazu kommt ein gedruckter Spruch über Glück und frisches Grün. Solche Motive waren auf Glückwunsch- und Grußkarten des frühen 20. Jahrhunderts weit verbreitet. Heute sprechen sie besonders Motivsammler an, die alte Postkarten mit Kleeblatt, Glücksklee oder floralen Darstellungen suchen.
Die Karte wurde tatsächlich postalisch verwendet. Ihre Rückseite ist dicht beschrieben und trägt eine originale grüne 5-Pfennig-Briefmarke des Deutschen Reichs. Die Anschrift nennt den Raum bei Gollantsch und ausdrücklich den Kreis Wongrowitz in Posen. Gerade bei solchen gelaufenen Exemplaren lohnt sich der Blick auf die Rückseite. Unser Beitrag über alte gelaufene Ansichtskarten und ihre Postwege zeigt weitere Beispiele dafür, wie viel Information auf alten Karten neben dem eigentlichen Bildmotiv überliefert sein kann.
Historischer Bezug: Gollantsch, Kreis Wongrowitz, Provinz Posen
Der regionale Bezug macht diese Karte besonders interessant. Gollantsch gehörte historisch zum Kreis Wongrowitz im Regierungsbezirk Bromberg der Provinz Posen. Die alte Anschrift auf der Karte verwendet genau diese damalige geografische Einordnung. Für Heimatforscher, Genealogen und Sammler historischer Post aus Posen kann eine solche beschriebene Rückseite deshalb genauso reizvoll sein wie das Glücksmotiv auf der Vorderseite.
Alte Anschriften sind heute kleine historische Quellen. Sie zeigen Ortsnamen, Verwaltungsbezeichnungen und Schreibweisen, die sich im Laufe der Zeit verändert haben können. Dazu kommt die persönliche Nachricht des Absenders. Aus einer Glückwunschkarte wird dadurch ein Dokument des privaten Alltags. Wer sich für handschriftliche Korrespondenz aus dieser Epoche interessiert, findet ähnliche Einblicke bei unseren historischen Feldpostkarten von 1916. Auch dort erzählen Vorderseite, Text, Anschrift und postalische Merkmale gemeinsam die Geschichte des jeweiligen Stücks.
Rose und Maiglöckchen – gelaufene Postkarte von 1911
Die zweite Karte zeigt ein klassisches Blumenmotiv mit einer großen roten Rose, Maiglöckchen und weiteren kleinen Blüten. Gedruckt ist dazu ein Gruß, der mit den Worten „Auch in der Ferne dacht ich Dein!“ endet. Solche gefühlvollen Verse gehören zum typischen Charakter vieler Glückwunsch- und Grußkarten dieser Zeit.
Auf der Rückseite steht eine umfangreiche handschriftliche Nachricht. Oben ist die Karte auf den 29. März 1911 datiert. Daneben befindet sich die originale 5-Pfennig-Briefmarke „Deutsches Reich“ mit einem deutlich sichtbaren Berliner Poststempel. Für Sammler alter Postkarten um 1910 sind solche Kombinationen aus datierter Handschrift, Briefmarke und Poststempel besonders interessant. Wie unterschiedlich historische Sammlungen nach Orten, Motiven oder Zeiträumen aufgebaut werden können, zeigt auch unser Sammlerkatalog mit alten Ansichtskarten von Mainz.
Zwei gelaufene Postkarten mit 5-Pfennig-Marken Deutsches Reich
Beide Karten besitzen noch ihre originalen grünen 5-Pfennig-Briefmarken „Deutsches Reich“. Die Marken gehören unverändert zu den Karten. Hinzu kommen Poststempel, handschriftliche Mitteilungen und historische Anschriften. Gerade diese Details unterscheiden gelaufene Originalkarten von unbeschriebenen Sammlerstücken oder späteren Reproduktionen. Die Rückseiten dokumentieren, dass die Karten tatsächlich geschrieben, frankiert und verschickt wurden.
Bei historischen Postkarten können Ortsangaben einen eigenen Sammelschwerpunkt bilden. Manche Käufer suchen gezielt nach Karten aus ehemaligen deutschen Provinzen, andere interessieren sich für einen bestimmten Kreis, eine Stadt oder einen alten Poststempel. Bei diesem Set finden sich mehrere solcher Anknüpfungspunkte. Auf einer Karte steht der historische Raum Gollantsch, Wongrowitz und Posen im Mittelpunkt. Die zweite Karte trägt einen Berliner Stempel und eine eindeutige Datierung aus dem Jahr 1911. Mehr über die Verbindung von alten Karten und regionaler Einordnung lesen Sie im Beitrag über alte Ansichtskarten, Orte und ihre Geschichte.
Blumen, Glücksklee und persönliche Grüße
Auch Motivsammler bekommen mit diesem Set zwei sehr unterschiedliche Karten. Die erste setzt auf Kleeblatt, rote Blüten und die Symbolik des Glücks. Die zweite arbeitet mit Rose, Maiglöckchen und einem persönlichen Gruß aus der Ferne. Beide Motive stammen aus derselben historischen Welt, wirken gestalterisch jedoch vollkommen unterschiedlich. Dadurch ergibt sich ein kleines Set, das sich gut in eine Sammlung alter Blumenpostkarten, Glückwunschkarten oder gelaufener Postkarten aus der Kaiserzeit einfügt.
Wer selbst größere Bestände alter Karten besitzt, kennt außerdem die Bedeutung der Rückseiten. Gerade dort stehen Daten, Adressen und Nachrichten, die beim bloßen Sortieren leicht übersehen werden. Für eine dauerhafte Dokumentation können Vorder- und Rückseite gemeinsam digitalisiert werden. Mehr dazu finden Sie in unserem ausführlichen Beitrag Ansichtskarten scannen lassen.
Für wen ist dieses Angebot?
Dieses Set passt besonders zu Sammlern, die nach alten Glückwunschkarten aus der Kaiserzeit suchen, gelaufene Postkarten mit originaler Briefmarke und Poststempel sammeln oder sich für historische Postkarten mit Bezug zu Berlin, Wongrowitz und Posen interessieren.
Auch Motivsammler mit Schwerpunkt Blumen, Rose, Maiglöckchen, Kleeblatt oder Glückssymbole finden hier zwei charakteristische Originale aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die persönlichen Rückseiten geben dem Set zusätzlich einen dokumentarischen Reiz.
Originalzustand und Lieferumfang
Die Karten befinden sich in ihrem altersgemäßen Originalzustand. Sichtbar sind typische Verfärbungen, kleinere Flecken sowie Rand- und Eckspuren. Solche Merkmale gehören bei über hundert Jahre alten Papierstücken zur normalen Geschichte des Objekts. Sie wurden nicht nachträglich verborgen oder künstlich beseitigt. Die Abbildungen zeigen die angebotenen Vorder- und Rückseiten und sind Bestandteil der Zustandsbeschreibung.
Geliefert werden genau die beiden abgebildeten historischen Glückwunschkarten. Beide sind beschrieben und postalisch gelaufen. Die 5-Pfennig-Briefmarken des Deutschen Reichs befinden sich weiterhin auf den Rückseiten. Das Angebot umfasst ausschließlich das komplette 2er-Set; die Karten werden nicht einzeln aus diesem Angebot heraus verkauft.
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Ein weiteres historisches 2er-Set verbindet klassische Blumenmotive mit einer mehr als hundert Jahre alten Postgeschichte. Die Karten zeigen Veilchen und Vergissmeinnicht. Eine davon wurde 1907 von Varel nach Neuenburgerfeld bei Neuenburg geschickt. Auf ihrer Rückseite sind die 5-Pfennig-Briefmarke „Deutsches Reich“, Poststempel, Anschrift und persönliche Nachricht vorhanden. Die zweite Karte blieb unbeschrieben und trägt den Herkunftshinweis „Printed in Germany“.
Alte Glückwunschkarten aus der Kaiserzeit – 2er-Set um 1907
Häufige Fragen zu den beiden historischen Glückwunschkarten
Sind die beiden Glückwunschkarten Originale oder Nachdrucke?
Es handelt sich um die beiden abgebildeten historischen Originalkarten. Moderne Nachdrucke oder Reproduktionen gehören nicht zum Angebot.
Aus welcher Zeit stammen die Karten?
Beide Karten stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert und gehören zeitlich in die Epoche des Deutschen Kaiserreichs. Eine Karte ist handschriftlich auf den 29. März 1911 datiert.
Welche Ortsbezüge lassen sich auf den Karten erkennen?
Eine Anschrift führt in den Raum Gollantsch im damaligen Kreis Wongrowitz der Provinz Posen. Die zweite Karte besitzt einen Berliner Poststempel.
Was befindet sich auf den Rückseiten?
Beide Rückseiten sind handschriftlich beschrieben. Auf beiden Karten befinden sich grüne 5-Pfennig-Briefmarken „Deutsches Reich“ sowie postalische Stempel und historische Anschriften.
In welchem Zustand befinden sich die Karten?
Die Karten zeigen altersgemäße Gebrauchs- und Lagerspuren, darunter Verfärbungen, kleinere Flecken sowie Rand- und Eckspuren. Die Produktbilder zeigen den angebotenen Originalzustand.
Kann man die beiden Karten einzeln kaufen?
Nein. Dieses Angebot umfasst genau die beiden abgebildeten Glückwunschkarten gemeinsam als 2er-Set.
Quellen zur historischen Einordnung: Meyers Gazetteer / Meyers Orts- und Verkehrs-Lexikon des Deutschen Reichs – Gollantsch, Kreis Wongrowitz, Regierungsbezirk Bromberg, Provinz Posen; Datierung, Anschriften, Briefmarken und Poststempel nach den abgebildeten Originalkarten.



